FAQ
Allgemeines
Das Durchführen einer Vorstudie bringt sehr viele Vorteile mit sich und hilft Ihnen die Risiken für die Hauptstudie zu minimieren. Neben Überprüfung des Studiendesigns (z. B.: Sensoren falsch oder zu spät angelegt, schlechte Compliance bei zu vielen Fragen im Fragebogen, zu häufige oder zu seltene Abfragen), lassen sich Abläufe optimieren. Vor allem kann in einer Vorstudie das Handling mit den Sensoren eingeübt und die Abläufe optimiert werden.
Alle Sensoren
Der Aktivitätssensor Move 4, der EKG- und Aktivitätssensor EcgMove 4, der Licht- und Aktivitätssensor LightMove 4 sowie der EDA- und Aktivitätsensor EdaMove 4 werden auf ein Cradle (Ladestation) gesteckt. Das Cradle wird mit einem USB-Kabel an den USB-Port des PCs angeschlossen. Mit dem Sensor-Manager können die Daten aus dem Sensor ausgelesen werden.
Sowohl die Messdaten als auch mit dem DataAnalyzer berechnete Sekundärparameter werden im Unisens-Format gespeichert. Unisens ist ein freies und offenes Datenformat für Multisensordaten. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.unisens.org. Ein Unisens Datensatz besteht jeweils aus einer Metadatei und einzelnen Datendateien für jedes Messsignal und jeden Sekundärparameter. Sekundärparameter werden innerhalb eines Unisens Datensatzes als CSV-Dateien abgelegt und können daher zum Beispiel mit Microsoft Excel oder SPSS weiterverarbeitet werden.
Sie können die Sensor-Rohdaten auch mit Fremdsoftware z.B. EDFBrowser, Matlab oder Kubios HRV weiterbearbeiten.
Generell verfügen alle Sensoren über eine USB-Schnittstelle. In den Sensoren der 4. Generation ist zudem eine Bluetooth Smart Schnittstelle integriert.
Das Testen der Sensoren ist über einen Zeitraum von 3 Wochen möglich. Da wir ein begrenztes Kontingent an Sensoren haben, bitten wir Sie uns hierzu einen Zeitraum und den Sensor, der getestet werden soll mitzuteilen.
Das Ausleihen der Sensoren ist möglich. Wir erheben eine wöchentliche Leihgebühr. Für eine Preisauskunft bitten wir Sie hierzu uns persönlich anzusprechen.
Die EKG- und Aktivitätssensoren EcgMove 4 hat eine Marker Funktion. Beim Doppel-Tippen auf den Sensor wird ein Marker gesetzt. Setzt der Sensor einen Marker, wird dies durch ein Vibrieren bestätigt.
Dieses Problem kann auftreten, wenn der Sensor nicht richtig in das Cradle eingelegt ist, die Batterie des Sensors vollständig entladen ist oder ein Fehler in der internen Software des Sensors aufgetreten ist.
Lösen Sie den Sensor vom Cradle (Lade- und Lesestation) und stecken Sie diesen wieder an. Über das Cradle sollte der Sensor wieder erkannt werden. Es kann auch möglich sein, dass der Sensor vollkommen entladen ist. Stecken Sie hierzu den Sensor auf den Cradle und lassen Sie diesen fünf Minuten laden. Wird der Sensor danach immer noch nicht erkannt, führen sie ein Reset des Sensors durch.
Lösen Sie den Sensor vom Cradle (Lade- und Lesestation) und stecken Sie diesen wieder an. Über das Cradle sollte der Sensor wieder erkannt werden. Es kann auch möglich sein, dass der Sensor vollkommen entladen ist. Stecken Sie hierzu den Sensor auf den Cradle und lassen Sie diesen fünf Minuten laden. Wird der Sensor danach immer noch nicht erkannt, führen sie ein Reset des Sensors durch.
Eine Messung erfolgt üblicherweise in sechs Schritten:
1) Vorbereitung der Sensoren, laden der Akkus.
2) Konfiguration des Sensors mit dem SensorManager und Start der Messung.
3) Durchführung der Messung.
4) Auslesen und Speichern der Daten.
5) Anzeigen der Daten und Vorverarbeitung mit dem UnisensViewer.
6) Analyse der Daten mit dem DataAnalyzer.
1) Vorbereitung der Sensoren, laden der Akkus.
2) Konfiguration des Sensors mit dem SensorManager und Start der Messung.
3) Durchführung der Messung.
4) Auslesen und Speichern der Daten.
5) Anzeigen der Daten und Vorverarbeitung mit dem UnisensViewer.
6) Analyse der Daten mit dem DataAnalyzer.
Aktivitätssensor Move 4
Die besten Ergebnisse zur Messung des Energieumsatzes liefert die Trageposition an der rechten Hüfte. Ferner ist es möglich den Bewegungssensor an der Brust zu tragen. Bitte achten Sie immer darauf, dass der Sensor in der richtigen Position angelegt wird. Je nach dem wo der Sensor getragen wird, sind Einstellungen zur Position im DataAnalyzer vorzunehmen.
EKG- und Aktivitätssensor EcgMove 4
Der Sensor kann auf zwei unterschiedliche Wege am Körper befestigt werden: Mit einem Brustgurt oder mit Klebelektroden. Die Datenqualität bleibt bei beiden Möglichkeiten gleich. Im Gegensatz zum Brustgurt können Klebelektroden nach dem Gebrauch entsorgt werden. Beim Brustgurt ist auf die unterschiedlichen Größen zu achten (S, M, L, XL).
Erfahrungsgemäß eignen sich für kurze Messungen (1-2 Tage) die Einwegelektroden. Bei einer längeren Messung, sind Brustgurte von Vorteil.
1. Verwendung von Consumer-Geräten
Es ist verlockend, sich für Consumer-Geräte zu entscheiden, insbesondere wenn das Budget knapp ist. Diese Geräte entsprechen jedoch oft nicht den Standards, die für eine genaue HRV-Messung in der Forschung erforderlich sind. Sie sind in der Regel für den alltäglichen Gebrauch und nicht für den professionellen Einsatz konzipiert und bieten keinen Zugang zu den Rohdaten, was es schwierig macht, die Genauigkeit der Daten zu gewährleisten.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Wählen Sie seriöse, für die Forschung geeignete Marken, die sich auf die Bereitstellung von Rohdaten spezialisiert haben und die Standards für die wissenschaftliche Forschung einhalten. Wenn Sie keinen Zugriff auf die Rohdaten haben oder sich bei einem Portal anmelden müssen, um die Ergebnisse zu sehen, handelt es sich wahrscheinlich um ein Consumer-Gerät. Sie sind nicht für hochwertige, publikationsfähige Forschung geeignet.
2. Verwendung der PPG bei ambulanten Messungen
Photoplethysmographische Sensoren (PPG) können für kurzzeitige stationäre Messungen in einer kontrollierten Umgebung nützlich sein. Bei realen ambulanten Messungen kann die PPG jedoch zu Ungenauigkeiten führen. Es ist schwierig, den Herzschlag präzise zu erkennen, was für genaue HRV-Berechnungen unerlässlich ist. Bewegungsartefakte und Rauschen sind unter realen Bedingungen häufig.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Um genauere HRV-Daten zu erhalten, sollte ein Elektrokardiogramm (EKG) verwendet werden, das einen eindeutigen Referenzpunkt (die R-Zacke im EKG-Signal) für die Erkennung von Herzschlägen hat. Diese Methode ist wesentlich zuverlässiger, insbesondere in dynamischen Umgebungen, in denen sich der Proband bewegen kann. Selbst PPG-Geräte von Forschungsqualität können in realen Situationen Genauigkeitsprobleme haben, so dass das EKG im Allgemeinen die sicherere Wahl ist.
3. Verwendung von Geräten, die nur IBI odermit niedriger Abtastrate aufzeichnen
Nicht alle EKG-Geräte sind gleich! Einige zeichnen nur die Inter-Beat-Intervalle (IBI) auf, was bedeutet, dass Sie keinen Zugang zu den Rohsignaldaten haben, um diese auf Artefakte zu überprüfen. Außerdem beeinträchtigen Geräte, die bei niedrigen Frequenzen (unter 1000 Hz) messen, die Genauigkeit und Präzision der HRV-Messung.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Stellen Sie sicher, dass das verwendete EKG-Gerät eine Abtastfrequenz von über 1000 Hz hat und mehr als nur die IBI aufzeichnet. Auf diese Weise haben Sie Zugang zu hochauflösenden Daten, mit denen Sie Artefakte erkennen und die Integrität Ihrer HRV-Messungen sicherstellen können. Daten von schlechter Qualität können zu verzerrten Ergebnissen führen, die den Wert Ihrer Forschung untergraben.
4. Kein Zugang zu Rohdaten
Rohdaten sind für genaue HRV-Messungen unerlässlich. Ohne sie können Sie keine Artefakte, Rauschen oder Anomalien in Ihren Daten erkennen, die Ihre Ergebnisse verfälschen könnten. Ohne Zugriff auf das EKG-Rohsignal befinden Sie sich bei der Interpretation der HRV im Blindflug.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Messgeräte den Zugriff auf die Rohdaten ermöglichen. Wenn das Gerät es nicht erlaubt, die Rohdaten anzuzeigen oder herunterzuladen, ist es für Forschungszwecke ungeeignet. Dieser Schritt ist wichtig, um Probleme in den Daten zu erkennen, die die Gesamtanalyse und -interpretation beeinträchtigen könnten.
5. Isolierte Verwendung des EKGs
Selbst bei einem qualitativ hochwertigen EKG, das Rohdaten mit einer hohen Abtastrate aufzeichnet, kann die isolierte Verwendung der Daten zu unvollständigen Interpretationen führen. HRV-Daten allein liefern nicht den vollständigen Kontext dessen, was mit dem Probanden geschieht. Für eine genaue Analyse ist es wichtig zu verstehen, wie Umwelt- oder physikalische Faktoren (wie Bewegung, Temperatur oder Luftdruck) die Daten beeinflussen.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Zusätzlich zum EKG sollten weitere Signale wie Beschleunigungsmesser, Gyrometrie, Barometer und Temperaturdaten einbezogen werden. Diese kontextbezogenen Datenpunkte helfen den Forschern, die Umstände zu verstehen, unter denen die HRV-Messungen durchgeführt wurden, und geben einen besseren Einblick in die Reaktion des Körpers des Probanden auf verschiedene Situationen. Der Kontext ist entscheidend für die genaue Interpretation der HRV-Ergebnisse.
Es ist verlockend, sich für Consumer-Geräte zu entscheiden, insbesondere wenn das Budget knapp ist. Diese Geräte entsprechen jedoch oft nicht den Standards, die für eine genaue HRV-Messung in der Forschung erforderlich sind. Sie sind in der Regel für den alltäglichen Gebrauch und nicht für den professionellen Einsatz konzipiert und bieten keinen Zugang zu den Rohdaten, was es schwierig macht, die Genauigkeit der Daten zu gewährleisten.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Wählen Sie seriöse, für die Forschung geeignete Marken, die sich auf die Bereitstellung von Rohdaten spezialisiert haben und die Standards für die wissenschaftliche Forschung einhalten. Wenn Sie keinen Zugriff auf die Rohdaten haben oder sich bei einem Portal anmelden müssen, um die Ergebnisse zu sehen, handelt es sich wahrscheinlich um ein Consumer-Gerät. Sie sind nicht für hochwertige, publikationsfähige Forschung geeignet.
2. Verwendung der PPG bei ambulanten Messungen
Photoplethysmographische Sensoren (PPG) können für kurzzeitige stationäre Messungen in einer kontrollierten Umgebung nützlich sein. Bei realen ambulanten Messungen kann die PPG jedoch zu Ungenauigkeiten führen. Es ist schwierig, den Herzschlag präzise zu erkennen, was für genaue HRV-Berechnungen unerlässlich ist. Bewegungsartefakte und Rauschen sind unter realen Bedingungen häufig.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Um genauere HRV-Daten zu erhalten, sollte ein Elektrokardiogramm (EKG) verwendet werden, das einen eindeutigen Referenzpunkt (die R-Zacke im EKG-Signal) für die Erkennung von Herzschlägen hat. Diese Methode ist wesentlich zuverlässiger, insbesondere in dynamischen Umgebungen, in denen sich der Proband bewegen kann. Selbst PPG-Geräte von Forschungsqualität können in realen Situationen Genauigkeitsprobleme haben, so dass das EKG im Allgemeinen die sicherere Wahl ist.
3. Verwendung von Geräten, die nur IBI odermit niedriger Abtastrate aufzeichnen
Nicht alle EKG-Geräte sind gleich! Einige zeichnen nur die Inter-Beat-Intervalle (IBI) auf, was bedeutet, dass Sie keinen Zugang zu den Rohsignaldaten haben, um diese auf Artefakte zu überprüfen. Außerdem beeinträchtigen Geräte, die bei niedrigen Frequenzen (unter 1000 Hz) messen, die Genauigkeit und Präzision der HRV-Messung.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Stellen Sie sicher, dass das verwendete EKG-Gerät eine Abtastfrequenz von über 1000 Hz hat und mehr als nur die IBI aufzeichnet. Auf diese Weise haben Sie Zugang zu hochauflösenden Daten, mit denen Sie Artefakte erkennen und die Integrität Ihrer HRV-Messungen sicherstellen können. Daten von schlechter Qualität können zu verzerrten Ergebnissen führen, die den Wert Ihrer Forschung untergraben.
4. Kein Zugang zu Rohdaten
Rohdaten sind für genaue HRV-Messungen unerlässlich. Ohne sie können Sie keine Artefakte, Rauschen oder Anomalien in Ihren Daten erkennen, die Ihre Ergebnisse verfälschen könnten. Ohne Zugriff auf das EKG-Rohsignal befinden Sie sich bei der Interpretation der HRV im Blindflug.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Messgeräte den Zugriff auf die Rohdaten ermöglichen. Wenn das Gerät es nicht erlaubt, die Rohdaten anzuzeigen oder herunterzuladen, ist es für Forschungszwecke ungeeignet. Dieser Schritt ist wichtig, um Probleme in den Daten zu erkennen, die die Gesamtanalyse und -interpretation beeinträchtigen könnten.
5. Isolierte Verwendung des EKGs
Selbst bei einem qualitativ hochwertigen EKG, das Rohdaten mit einer hohen Abtastrate aufzeichnet, kann die isolierte Verwendung der Daten zu unvollständigen Interpretationen führen. HRV-Daten allein liefern nicht den vollständigen Kontext dessen, was mit dem Probanden geschieht. Für eine genaue Analyse ist es wichtig zu verstehen, wie Umwelt- oder physikalische Faktoren (wie Bewegung, Temperatur oder Luftdruck) die Daten beeinflussen.
Wie Sie diesen Fehler vermeiden können:
Zusätzlich zum EKG sollten weitere Signale wie Beschleunigungsmesser, Gyrometrie, Barometer und Temperaturdaten einbezogen werden. Diese kontextbezogenen Datenpunkte helfen den Forschern, die Umstände zu verstehen, unter denen die HRV-Messungen durchgeführt wurden, und geben einen besseren Einblick in die Reaktion des Körpers des Probanden auf verschiedene Situationen. Der Kontext ist entscheidend für die genaue Interpretation der HRV-Ergebnisse.
EDA- und Aktivitätssensor EdaMove 4
Die besten Stellen zur Messung der elektrodermalen Aktivität sind die Innenflächen von Hand und Fuß. Gesetzt dem Fall die Messung an den Händen führt zu Artefakten in der Aufzeichnung, kann auf die Messposition an den Füßen ausgewichen werden.
Analysesoftware DataAnalyzer
Die Testdauer erstreckt sich über eine Zeit von 30 Tagen und kann bei Bedarf um 15 Tage verlängert werden. Anschließend wird zur weiteren Nutzung die Eingabe eines Lizenzschlüssels notwendig.
Beim DataAnalyzer handelt es sich um eine Einzelplatzlizenz. Diese erfordert einen Lizenzschlüssel. Der Request Code dazu wird nach dem Start des DataAnalyzers von dem Computer angefordert, auf welchem in Zukunft die Software genutzt werden soll. Nachdem die Software anhand des Lizenzschlüssels freigeschalten worden ist, ist diese ausschließlich an diesem Arbeitsplatzrechner zur Nutzung registriert. Soll der DataAnalyzer auf einem anderen Computer verwendet werden, müssen weitere Lizenzen erworben werden.
Foglende Systemvoraussetzungen müssen erfüllt werden:
PC mit Microsoft Windows 7 oder neuer, 64bit
Microsoft Excel für Reports im Excel-Format
Administratorrechte während der Installation
Mindestens 2.1GB freier Speicher
PC mit Microsoft Windows 7 oder neuer, 64bit
Microsoft Excel für Reports im Excel-Format
Administratorrechte während der Installation
Mindestens 2.1GB freier Speicher
Zur Dauerhaften Nutzung des DataAnalyzers über den Testzeitraum von 30 Tagen hinaus müssen sie diesen registrieren. Hierzu muss ein Lizenzschlüssel für den Computer angefordert werden. Nachdem Sie diesen von movisens erhalten haben, kann die Software auf dem Computer genutzt werden.
Die Anzeige der Sekundärparameter hängt von den registrierten Zusatzmodulen und den verwendeten Sensoren ab. Es gibt momentan fünf Zusatzmodule: EnergyExpenditure, Cardio und EDA, Sleep und Physical Activity Metrics. Der DataAnalyzer erkennt zudem die vorhandenen Messdaten und bietet entsprechende Sekundärparameter an. Zur Wiedergabe eines Cardio-Parameters zum Beispiel, ist ein EKG-Signal notwendig. Liegt das erforderliche Signal nicht vor, zeigt der DataAnalyzer den Sekundärparameter nicht an.
Nein, die Sprache der Software (Deutsch oder Englisch) richtet sich nach den Spracheinstellungen des Betriebssystems.
Die Version der bei Ihnen aktuell installierten Software finden sie im oberen Rand des Fensters nach dem Öffnen des DataAnalyzers. Die Updates sind kostenlos. Um ein update des DataAnalyzers durchzuführen benötigen sie eine Internetverbindung. Wählen sie dann bitte Windows Start Menu -> movisens DataAnalyzer -> Updater aus um nach einer neuen Version der Software zu suchen.
Die Berechnung der AEE basiert auf Beschleunigungsdaten. Aus diesen werden Alltagsaktivitäten erkannt. Für jede erkennbare Aktivität gibt es ein Modell für die AEE-Berechnung. Das heißt für Nicht-Alltagsaktivitäten, insbesondere für Aktivitäten mit statischer Anstrengung (also ohne Beschleunigung) kann AEE nicht perfekt berechnet werden. Wenn Sie statische Aktivitäten untersuchen, müssen Sie generell die direkte AEE Verwendung überdenken. In bestimmten Fällen, ist die Herzrate evtl. ein besserer Maßstab für die Beanspruchung. Sie könnten zum Beispiel vor der eigentlichen Untersuchung Messungen bei Alltagsaktivitäten machen und dann ein jeweils individuelles HR
AEE Modell erstellen. Bei der eigentlichen Untersuchung können Sie dann über die HR-Werte auf AEE schließen.
Wenn die EKG-Signalqualität keine Berechnung zulässt, entstehen Lücken in der Darstellung der HRV-Parameter. Diese unzureichende Signalqualität kann unterschiedliche Gründe haben:
- Zu fest oder zu locker anliegender Gurt
- Der Gurt selbst wurde zu kurzfristig vor der Messung angelegt. Es dauert ca. 10 Minuten bis die Trockenelektroden am Gurt die optimale Leitfähigkeit erreichen.
- Bewegungsartefakte. Durch zu starke Bewegungen oder Anstrengungen der Muskeln an den Elektrodenpositionen, kann es zu Bewegungsartefakten kommen.
- Herzrhythmusstörungen
- Wir empfehlen nach jeder Messung die EKG-Daten mit den UnisensViewer zu überprüfen. Dabei bekommt man relativ schnell ein Gefühl zur Generierung qualitativ hochwertiger Daten.
SensorManager
Dieses Problem tritt auf, wenn ungültige Werte für die Messdauer eingegeben werden. Vor jeder Messung sind Einstellungen zur Messdauer, in Bezug auf die Minuten, Stunden und Tage, vorzunehmen. Das Feld für Minuten erlaubt Werte von 0 bis 59. Das Feld für Stunden erlaubt Werte von 0 bis 23. Beispiele: 24 Stunden -> 1 Tag; 60 Minuten -> 1 Stunde; 119 Minuten -> 1 Stunde, 59 Minuten.
Die Daten werden standardmäßig im unisens-Format gespeichert. Dieses Format lässt sich mit dem Unisens-Viewer öffnen. Sollen die Messdaten mit Excel geöffnet werden, kann beim Speichern die Option „als csv speichern“ ausgewählt werden. Diese Option ist nur für Kurzzeitmessungen ratsam.
movisensXS
Es handelt sich um den Studien PIN. Dieser ist standardmäßig 2486. Der PIN wird im „Study Running“-Block im Sampling der Studie konfiguriert.
Wir empfehlen nicht die Nutzung eines Accounts (= E-Mail-Adresse und Kennwort) durch mehrere Benutzer. Jeder Nutzer kann sich aber mittels einer E-Mail-Adresse einen Account anlegen und andere Nutzer einladen. Der einladende Nutzer (Admin) kann unterschiedliche Lese- und schreibrechte vergeben. Von jedem Nutzer können Studien angelegt und verwaltet werden. Der Administrator hat keine allgemeine Ansichtsrechte, dennoch kann er sich in der Administration freischalten (https://xs.movisens.com/administration/users). Nutzer können nicht auf gegenseitige Studien zugreifen, es sei denn, der Administrator hat entsprechende Rechte vergeben.
In der gesamten XS-Umgebung kann jeder Nutzer nur einen Account (=E-Mail-Adresse und Kennwort) benutzen. Es ist somit nicht möglich mit der gleichen E-Mail-Adresse unterschiedlichen Organisationen zugehörig zu sein. Eine E-Mail-Adresse kann einer Organisation zugeordnet werden. Wenden Sie sich bitte an movisens, wenn Sie die Organisation wechseln möchten.
Die Items werden von movisens einem Account (Im Normalfall der Account des Bestellers) gutgeschrieben. Die Nutzer, die der Organisation zugehörig sind, haben die Möglichkeit diese Items zu nutzen. Der Administrator kann den Verbrauch der Items kontrollieren (https://xs.movisens.com/administration/billing).
Gelegentlich werden für eine Studie weniger Items verbraucht, als auf dem Account gutgeschrieben sind. In diesem Fall bleiben die Items erhalten und können für eine andere Studie genutzt werden. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Items während einer laufenden Studie verbrauchen.
Gelegentlich werden für eine Studie weniger Items verbraucht, als auf dem Account gutgeschrieben sind. In diesem Fall bleiben die Items erhalten und können für eine andere Studie genutzt werden. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Items während einer laufenden Studie verbrauchen.