DGPs-Kongress

Psychologie gestaltet ist das diesjährige Motto des DGPs-Kongress. Vom 15. bis 20. September 2018 findet der 51. DGPs-Kongress in Frankfurt am Main statt. Auch movisens wird an diesen Tagen vor Ort vertreten sein und freut sich auf die Keynote "Offender Risk Assessment: What Is IT and Where is the Field" von Maaike Helmus. Selbstverständlich freuen wir uns auch auf die zahlreichen Besucher und Interessenten die an unserem movisens Stand vorbeischauen und die neuen Sensoren der 4. Generation erstmals zu Gesicht bekommen.

Die Sensoren der 4. Generation


Neues Design - Neue Features - Neue Anwendungen

Endlich ist es soweit, die neuen Sensoren Move 4 und EcgMove 4 sind da! Mit der 4. Generation ist es movisens gelungen, die zahlreiche Anforderungen von Forschern zu berücksichtigen, deren Wünsche umzusetzen und somit die Qualität der Sensoren noch weiter zu erhöhen.


Neugierig? Dann klicken Sie jetzt!

Studientagebuch IIII

SedentaryMood-Study (Teil IIII)

Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".

Sedentary Triggered e-Diaries

Das methodische Herzstück der "SedentaryMood-Study" ist der Einsatz von Sedentary Triggered e-Diaries. Soweit bekannt, wurde eine vergleichbare technische Lösung bislang noch in keiner Studie umgesetzt.

Smartphone mit movisensXS
Smartphone mit movisensXS
Der Einsatz zielt in diesem Fall darauf ab psychische Parameter genau während langer Sitzphasen zu erfassen. Sedentäres Verhalten wird aufgezeichnet, in Echtzeit analysiert und beim Erreichen definierter Schwellen werden Stimmungsabfragen generiert. Als Schwelle für langes sedentäres Verhalten wurden hierfür 30 Minuten gewählt. Die Kommunikation von Smartphone (e-Diary) und Akzelerometer verläuft über eine Bluetooth low energy (BLE) Verbindung.
In der praktischen Umsetzung dieser Studie wurden neben den Sedentary Triggerd e-Diaries auch zufällige Zeitpunket im Tagesablauf ausgewählt. Ergänzend wurden am Ende eines Studientages die Probanden dazu animiert die gesamte sedentäre Zeit des absolvierten Tages selbst auch noch subjektiv anzugeben.


Die Abbildung zeigt eine getriggerte Abfrage mit movisensXS.


Mehr zur SedentaryMood-Study erfahren sie im nächsten Beitrag...

Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie & Psychotherapie

Das movisens-Team freut sich vom 10. - 12. Mai 2018 an dem Symposium der Fachgruppe "Klinische Psychologie und Psychotherapie" teilzunehmen. Diese Veranstaltung wird an der Universität Koblenz-Landau, auf dem Campus Landau, unter dem Titel "Psychotherapie - Vielschichtig und Lebensspanne(nd)" stattfinden. Die Teilnehmer erwarten spannende Key-Notes z.B. von Prof. Dr. Jutta Joormann von der Yale University. In den Pausen zwischen spannenden Diskussionen, Vorträgen und Präsentationen würden wir uns freuen, wenn der eine oder andere Teilnehmer sich an unserem Stand über die Möglichkeiten des Ambulanten Assessments informieren würde und somit neue Ansätze für seine bevorstehenden Forschungen in Erwägung ziehen kann!

Studientagebuch III

SedentaryMood-Study (Teil III)

Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".

Vorbereitungen zur Bestimmung der Körperposition

Im Rahmen der „SedentaryMood-Study“ wurde der Aktivitätssensor Move 3 erstmalig dafür verwendet, das sedentäre Verhalten als eine primäre Zielvariable zu erfassen. Somit waren im Vorfeld der Studie gewisse Vorarbeiten notwendig. Diese zielten vor allem auf die Erfassung der Körperposition ab.

Um die geeignetste Trageposition für den Aktivitätssensor zu ermitteln und somit sitzende und aufrechte Körperpositionen zu differenzieren wurden zunächst 2 Videostudien durchgeführt. Einerseits im täglichen Alltag mit unterschiedlichen Aktivitäten und Körperpositionen und andererseits während der Büroarbeit im Arbeitsalltag.

Die Auswertungen beider Messungen zeigen, dass zur Differenzierung von sitzenden/liegenden und aufrechten Körperpositionen eine Trageposition des Aktivitätssensors Move 3 mittig am Oberschenkel am geeignetsten ist. Die Erkennung der Körperposition basiert auf dem Winkelverhältnis des senkrechten Oberschenkels (Sagittalachse) zur ventralen Längsachse. Hat der Sensor eine Winkelweite von < 20° zwischen der Sagittal- zur Längsachse, wird eine aufrechte Körperposition angenommen. Befindet sich der Sensor in einer Lage, die die Winkelweite von > 20° zur Sagittalachse überschreitet, dann wird eine sitzende/liegende Körperposition angegeben.

Wie die Messdaten des Aktivitätssensors Move 3 analysiert, mit dem e-Diary movisensXS gekoppelt und mit dem SensorTrigger getriggert werden erfahren sie im nächsten Beitrag...

ECSS Dublin 2018

Der 23. Kongress des "European College of Sport Science" findet dieses Jahr vom 4. bis 7. Juli in Dublin - Irland statt. Bei der diesjährigen Veranstaltung wird movisens zum zweiten Mal als Aussteller vertreten sein. Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere Teilnehmer an unserem Stand (Booth 15) vorbei schauen würde.

BipoLife Studie

BipoLife A3 - ein Smartphone basiertes ambulantes Monitoring von Frühwarnsymptomen einschließlich echtzeitdatenabhängiger therapeutischer Intervention in der Langzeitbehandlung der Bipolaren Störung.

Die BipoLife A3 Studie ist Teil eines Verbunds bestehend aus fünf unabhängigen Studien und zwei übergreifenden Projekten. In zwei Studien, die sich mit neuartigen Therapien beschäftigen, wird einerseits eine innovative Form der Psychotherapie und anderseits eine moderne Form des ambulanten Monitorings mittels Smartphone erprobt.

Dieses hoch innovative Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) welches in Zusammenarbeit mit movisens bereits eine Vielzahl von Studien zum ambulanten Monitoring psychischer Erkrankungen erfolgreich durchgeführt hat.

Jeder Teilnehmer installiert auf seinem Smartphone eine mobile Anwendung (movisensXS), die während der gesamten Interventionsphase Daten aufzeichnet. Die App zeichnet kontinuierlich den Standort (unter Verwendung der GPS- und WLAN-Standortdaten des Smartphones), Schritte und Kommunikationsmuster (Länge und Art der Telefonanrufe oder Nachrichtenaktivitäten) sowie die allgemeine Smartphone-Nutzung (Online-Zeiten, Anzeigeaktivität usw.) der Teilnehmer auf.

Anhand der Bewegungsdaten und des Kommunikationsverhaltens (Anzahl Gespräche, nicht aber Inhalte) von Personen mit einer Bipolaren Störung, soll ermittelt werden, ob sich diese Daten zur verbesserten Vorhersage erneuter manischer Episoden eignen.

BiPoLife-Projekte zeigen die movisens Expertise bei der Entwicklung und Durchführung komplexer EMA / Mobile-Sensing-Studien für die klinische Therapie von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen

CoCA Projekt

CoCA - Comorbid Conditions of Attention deficit / hyperactive disorders

Das CoCA-Projekt beinhaltet die Implementierung und Pilotierung von “m-Health“ (mobile-Health) Ansätzen zur Beobachtung und Förderung des chronobiologischen Rhythmus und körperlicher Aktivität bei ADHS mit komorbiden Krankheitsfaktoren.

Zusammen mit einem Forschungsteam aus ganz Europa werden die Merkmale und körperlichen Funktionen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) untersucht um zu verstehen, welche Krankheiten zusammen mit ADHS auftreten, und neue Wege finden, um ADHS zu behandeln und Begleiterkrankungen zu verhindern.

Das Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT, entwickelte im Rahmen des CoCA-Projekts in Zusammenarbeit mit movisens ein m-Health-System. Dies generiert individualisiertes Feedback und sendet Erinnerungen zur aktuellen Behandlung, um somit die Teilnehmer mehr für die Übungen der Intervention und auch für die Lichttheraphie zu motivieren.

Darüber hinaus beinhaltet das m-Health-System klassische e-Diary-Komponenten, Überwachung der Therapiedurchführung und Videoclips als Übungsmodul. Weiter werden die Beschleunigungsdaten mit dem LightMove3, einem Beschleunigungssensor mit integriertem Lichtsensor, am Handgelenk erfasst und analysiert.

Die erfassten Daten werden über Bluetooth an ein Smartphone/Server übertragen und in Echtzeit verarbeitet. Daraufhin werden motivierende Rückmeldungen zu den ausgeübten Aktivitäten automatisch generiert und zurück an das Smartphone des Teilnehmers gesendet.

Das CoCA-Projekt zeigt die Expertise von movisens in der Datenanalyse eines komplexen EMA mobile sensing study settings.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms European Union´s Horizon 2020 Forschung- und Innovations Nr. 667302 bezuschusst.