Von der Sensorik zur Forschungsinfrastruktur

Wenn heute über den Zusammenhang von Bewegung, Aktivität und Stimmung im Alltag geforscht wird, führt an movisens kaum ein Weg vorbei!

Was vor Jahren als Kombination aus wissenschaftlich validierter Sensorik und innovativer EMA-Technologie begann, hat sich zu einer etablierten Infrastruktur für die Verhaltens- und Gesundheitsforschung entwickelt. Weltweit setzen Forschungsteams auf movisens, um Erleben und Verhalten dort zu messen, wo sie tatsächlich stattfinden: im Alltag der Menschen.
Wie stark movisens inzwischen in diesem Forschungsfeld verankert ist, zeigt die aktuelle Meta-Analyse in Nature Human Behaviour. Die Arbeit bündelt Erkenntnisse aus einer Vielzahl von Studien zu Stimmungs-Bewegungszusammenhängen und gehört zu den bislang umfassendsten Analysen dieses Forschungsbereichs. Bemerkenswert dabei: Viele der einbezogenen Studien wurden mit movisens-Technologien durchgeführt.
Das ist mehr als eine hohe Verbreitung von Sensoren oder Apps. Es zeigt, dass sich über Jahre hinweg ein gemeinsames Forschungsökosystem entwickelt hat, in dem Daten vergleichbar, Methoden reproduzierbar und Erkenntnisse über Studien hinweg zusammenführbar werden.
movisens steht damit heute nicht nur für Sensorik oder EMA-Software. movisens steht für eine Forschungsinfrastruktur, die reale Verhaltens- und Erlebensprozesse im Alltag messbar macht. Eine Infrastruktur, die es ermöglicht, die Dynamik menschlichen Verhaltens außerhalb des Labors zu verstehen – und damit genau die Fragen zu beantworten, die für Prävention, mentale Gesundheit und personalisierte Interventionen immer wichtiger werden.
Wenn Forschung die Realität verstehen will, muss sie dort messen, wo Realität stattfindet. Genau dafür wird movisens heute weltweit eingesetzt.


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Neue Erkenntnisse zu Belastung und Leistung im Skeleton

Der EcgMove 4 eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Analyse der Herzfrequenzvariabilität (HRV) im Leistungssport.
Durch die kontinuierliche HRV-Messung erhalten Sportler wertvolle Einblicke in ihre Belastungssituation, die von allgemeinen Stresszuständen bis hin zu akuten Stressreaktionen reichen. Besonders interessant ist, dass die Daten nicht nur in Ruhephasen, sondern auch während des Trainings und im Wettkampf erfasst werden. Dies liefert realistische Erkenntnisse unter tatsächlichen Wettkampfbedingungen.
Entdecken Sie, wie Sie die HRV-Messung nutzen können, um wertvolle neue Erkenntnisse in Ihrem Bereich zu gewinnen.

HRV monitoring

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Es ist fast soweit – der App-Builder ist auf dem Weg!

Mit dem neuen App-Builder können Sie Interventionen für unsere Plattformen TherapyDesigner und InteractionDesigner ganz nach Ihren Vorstellungen entwerfen, testen und optimieren. Der App-Builder ermöglicht es Ihnen, Ihr gesamtes Studiendesign zu erstellen und genau zu sehen, wie es in Ihrer App aussehen wird.
Arbeiten Sie schneller. Bleiben Sie flexibel. Setzen Sie Ihre Forschungsansätze präziser und mit größerer Wirkung in der Praxis um.

Möchten Sie mehr erfahren oder haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie jederzeit einen Beratungstermin.

Jetzt kostenlos zur Live-Demo anmelden

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SAS 2026

Affective Science in Aktion: Wo Präsenz Teil der Forschung ist

Wir präsentieren einige unserer innovativen Lösungen auf der Jahreskonferenz der Society for Affective Science vom 12. bis 14. März 2026 in Pittsburgh. Die SAS bringt Experten aus den Bereichen Medizin, Therapie, Technologie und Wissenschaft zusammen, um Lösungen für gesellschaftliche Probleme vorzustellen. Die Gastgeber nutzen die Lösungen von movisens und haben damit erstaunliche Ergebnisse erziehlt.
👉 Emotionen erleben. Lebensqualität verbessern. Die Zukunft gestalten.

Besonderes Highlight:

Präsentation unseres InteractionDesigners – einer Plattform zur Erstellung Ihrer mobilen Experience-Sampling-Studie für iOS und Android.
Freuen Sie sich auf Inspiration, konkrete Lösungen und Networking-Möglichkeiten.
Wir freuen uns darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen, spannende Gespräche zu führen und neue Leute kennenzulernen!

Möchten Sie mehr über den InteractionDesigner erfahren?

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multiSENSE Forschungs-Projekt

Gebäude, Technologie & Hitze: Gesundheit schützen mit dem Forschungsprojekt multiSENSE

Im Forschungsprojekt multiSENSE arbeitet ein interdisziplinäres Team eng mit Pflegeeinrichtungen zusammen und nutzt modernste Technologien, um die Auswirkungen von Hitzewellen auf Gebäude und gefährdete Menschen besser zu verstehen.
Durch die Kombination von Erfahrungsberichten und objektiven Messungen von Menschen und Innenräumen verfolgt multiSENSE einen multimodalen Ansatz in der Hitzforschung.

Ein zentraler Bestandteil von multiSENSE ist die Kombination aus:
  • Erfahrungsberichten von Betroffenen, die Hitze in ihrem Alltag direkt erleben
  • Objektiven Messdaten, die mit modernsten Sensor- und Messtechnologien von movisens bei Menschen und in Räumen erhoben werden
Möchten Sie mehr über das multiSENSE-Projekt erfahren?

mulitSENSE



Wer ist der Gewinner des Studentenprojekts 2025? Wie lautet der Titel der Studie?

Gewinner des Studentenprojekts 2025 bekannt!

Wir sind stolz, den Gewinner des movisens-Studentenprojekts 2025 bekannt zu geben. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Innovation, Kreativität und praktische Relevanz gewürdigt.
Das Gewinnerprojekt des Jahres 2025 mit dem Titel “Embodied Experience of Fear – An Empirical Study on Female-Specific Safety in Urban Landscapes Using the Example of the City of Nürnberg,” wurde von Annkathrin Dilly von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erstellt. Das Projekt überzeugte durch technische Exzellenz, Nachhaltigkeit und eine starke soziale Wirkung. Die Jury war sowohl von der klaren Problemidentifizierung als auch von der überzeugenden Vision und Umsetzung beeindruckt.
Der Wettbewerb „Student Project 2025” präsentierte eine Vielzahl inspirierender Ideen und zeigte, wie Studierende Technologie, Forschung und kreatives Denken kombinieren, um reale Herausforderungen anzugehen. Der Gewinn des „movisens Student Project Award” spiegelt nicht nur außergewöhnliche technische Fähigkeiten wider, sondern auch ein tiefes Verständnis für psychologische und physiologische Aspekte, gepaart mit zukunftsorientiertem Design.
Wir gratulieren Annkathrin Dilly und Prof. Dr. Bachinger herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung und freuen uns darauf, zu sehen, wie sich diese wichtige Forschung weiterentwickelt.

Herzlichen Glückwunsch auch an alle Teilnehmer und Mentoren, die das „Student Project 2025” zu einer bemerkenswerten Präsentation studentischer Innovationen gemacht haben.

Möchten Sie am Studentenprojekt 2026 teilnehmen?

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happy woman

Hört mal zu! (…und hört auch mal rein?)

KI-gestützte Erfassung sozialer Interaktionen ohne Audio-Speicherung

Soziale Interaktionen bilden einen zentralen Bestandteil der menschlichen Erfahrung. Wie kann man Interaktionen in der realen Welt beobachten, ohne die Privatsphäre der Teilnehmer zu verletzen?
Bei movisens richten wir unseren Blick sowohl auf die Bedürfnisse der Forschenden als auch auf die der Studienteilnehmer. Dabei müssen Sie sich keine Sorgen um den Datenschutz machen. Wir bieten die erste Datenschutz Grundverordnung-konforme Lösung, die die Privatsphäre der Teilnehmer im Alltag schützt und trotzdem die wichtigsten Informationen für die Forschung liefert.
Unsere neue Funktion in movisensXS ermöglicht die passive Erkennung sozialer Interaktionen. Diese Lösung trainiert ein Erkennungsmodell für den Teilnehmer und erkennt anschließend passiv, wann er spricht und mit seiner Umgebung interagiert – ganz ohne Aufzeichnung!
Dank dieser neuen KI-basierten Funktion werden keine Audiodaten gespeichert. Stattdessen werden alle Signale direkt auf dem Gerät analysiert.

Dadurch können unter anderem folgende Situationen erkannt werden:
- Gespräche, inklusive passender Momente, um nach dem Kontext zu fragen
- Lachen und Sprache als Hinweise auf positive soziale Interaktionen
- Kombinierte Audio-Bedingungen anhand eines logischen UND, das nur zutrifft, wenn beide Kriterien gleichzeitig erfüllt sind

Für alle, die tiefer ins Detail gehen möchten, gibt es zusätzlich die Möglichkeit, logische Klauseln zu nutzen. Damit lassen sich Bedingungen flexibel kombinieren oder voneinander trennen, um noch präzisere und besser strukturierte Daten zu erhalten.

Jetzt für den exklusiven Testzugang zur neuen movisensXS-Funktion bewerben



Projekt Blog – SCORES

Wie beeinflussen Emotionen unsere Entscheidungen?

Im Verbundprojekt SCORES – Sustainable Choices in Online and Real-world Economic Stress untersuchen Forschende, wie Emotionen Kaufentscheidungen im Alltag beeinflussen. Dank der Kombination aus Experience Sampling und physiologischer Messung liefert das Projekt neue Erkenntnisse über die Emotionsregulation bei nachhaltigem Konsum.

Ausgangssituation / Herausforderung

Nachhaltigkeit endet nicht beim Produkt – sie beginnt im Kopf. Doch wie treffen Menschen nachhaltige Entscheidungen, wenn sie emotional beansprucht sind, etwa beim Online-Shopping unter Stress? Die Forschung stand bisher vor der Herausforderung, echte Alltagsentscheidungen ökologisch valide zu erfassen – ohne die künstlichen Bedingungen des Labors.

Das Verbundprojekt SCORES

Titel: Sustainable Choices in Online and Real-world Economic Stress: Enhancing Emotional Regulation
Laufzeit: Januar 2025 – Dezember 2026
Leitung:
• Philipps-Universität Marburg – Prof. Dr. Dr. Martin Peper
• Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – PD Dr. Dipl.-Psych. Simone Nadine Löffler
Förderung: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV)

Das Projekt untersucht, welche emotionalen und physiologischen Mechanismen nachhaltige Konsumentscheidungen beeinflussen. Dabei werden Stress, Emotionsregulation und Selbstreflexion in realen Alltagssituationen erfasst.
SCORES Projektinformation

Lösung / eingesetzte Technologie

Um Emotionen, Selbstberichte, Kontextfaktoren und Verhalten in Alltagssituationen synchron zu erfassen, nutzt das Forschungsteam:
• die Experience Sampling Platform movisensXS, • kombiniert mit EcgMove 4 Sensoren zur Messung von Herzrate (ECG) und Bewegung.
Ein zentraler Bestandteil ist der Additional Heart Rate Trigger Algorithm (AHR), der auf der movisensXS App läuft. Der Sensor liefert kontinuierlich vorverarbeitete Herzfrequenz- und Bewegungsdaten via Bluetooth an die App. Dort analysiert der Algorithmus, ob ein Anstieg der Herzrate auf mentale oder emotionale Beanspruchung zurückzuführen ist – und löst in Echtzeit gezielte Experience-Sampling-Abfragen aus.
Sensorkopplung mit movisensXS

Methodik / Umsetzung im Detail

Das Projekt kombiniert Labor- und Feldansätze:
• Im Labor werden emotionale Reaktionen auf Konsumentensituationen standardisiert erfasst.
• Im Alltag liefern movisensXS und EcgMove 4 kontinuierliche Daten zu Herzrate, Bewegung und Stimmung.
• Sobald der AHR-Algorithmus emotionale Aktivierung erkennt, wird über die App eine Abfrage zur situativen Selbsteinschätzung ausgelöst.
Das Ergebnis: Hochauflösende, realitätsnahe Daten über das Zusammenspiel von Emotion, Verhalten und physiologischer Reaktion.

Technischer Hintergrund: Additional Heart Rate Trigger Algorithm (AHR)

Der AHR-Algorithmus erkennt, wenn ein Anstieg der Herzrate nicht durch körperliche Aktivität, sondern durch mentale oder emotionale Beanspruchung verursacht wird – den sogenannten non-metabolic oder additional heart rate-Anteil.
Dazu analysiert die movisensXS App kontinuierlich Herzfrequenz und Bewegungsintensität. Steigt die Herzrate stärker, als durch Bewegung erklärbar wäre, löst die App ein AHR-Ereignis aus und startet automatisch eine Experience-Sampling-Abfrage.
Der Algorithmus basiert auf den Arbeiten von Myrtek et al. (1988; 2001) zur Erfassung emotionaler EKG-Veränderungen und wurde für mobile Anwendungen optimiert. In Kombination mit den EcgMove 4-Sensoren und der Experience Sampling Plattform movisensXS erlaubt er eine präzise Verknüpfung von physiologischen Daten und subjektivem Erleben im Alltag.
AHR-Trigger-Algorithmus

Ergebnisse und Bedeutung

Mit Hilfe des AHR-Triggers kann das Forschungsteam emotionale Reaktionen zeitlich präzise identifizieren und im Alltag direkt erfassen. So wird erstmals möglich, emotionale Beanspruchung, Stress und Entscheidungsverhalten in Echtzeit zu koppeln – eine Basis für evidenzbasierte Empfehlungen im Verbraucherschutz und nachhaltigen Konsum.

Fazit & Ausblick

Das SCORES-Projekt zeigt, wie mobile Sensorik und Experience Sampling Alltagsforschung auf ein neues Niveau heben: wissenschaftlich präzise, ökologisch valide und alltagstauglich. Der Einsatz des AHR-Algorithmus erlaubt dabei die Erforschung emotionaler Prozesse bei nachhaltigen Entscheidungen.
Weitere Anwendungsbeispiele

Praktische Anwendungsfälle

Kann man beim Experience Sampling die Nutzung des Telefons als Auslöser nehmen?

Ja, Sie können eine Intervention basierend auf dem Verhalten des Smartphones auslösen.
Zum Beispiel kann ein Fragebogen oder eine andere Intervention aktiviert werden, nachdem soziale Medien für einen bestimmten Zeitraum genutzt wurden.
Diese Funktion nutzt die bestehenden Features von movisensXS und benötigt keine zusätzliche Hardware.

Im hier dargestellten Abfrage-Schema wird ein Trigger ausgelöst, wenn der Teilnehmer WhatsApp länger als 30 Sekunden am Stück verwendet.


Mehr zu den Anwendungsmöglichkeiten von movisensXS


sampling schema App usage