multiSENSE Forschungs-Projekt

Gebäude, Technologie & Hitze: Gesundheit schützen mit dem Forschungsprojekt multiSENSE

Im Forschungsprojekt multiSENSE arbeitet ein interdisziplinäres Team eng mit Pflegeeinrichtungen zusammen und nutzt modernste Technologien, um die Auswirkungen von Hitzewellen auf Gebäude und gefährdete Menschen besser zu verstehen.
Durch die Kombination von Erfahrungsberichten und objektiven Messungen von Menschen und Innenräumen verfolgt multiSENSE einen multimodalen Ansatz in der Hitzforschung.

Ein zentraler Bestandteil von multiSENSE ist die Kombination aus:
  • Erfahrungsberichten von Betroffenen, die Hitze in ihrem Alltag direkt erleben
  • Objektiven Messdaten, die mit modernsten Sensor- und Messtechnologien von movisens bei Menschen und in Räumen erhoben werden
Möchten Sie mehr über das multiSENSE-Projekt erfahren?

mulitSENSE



Wer ist der Gewinner des Studentenprojekts 2025? Wie lautet der Titel der Studie?

Gewinner des Studentenprojekts 2025 bekannt!

Wir sind stolz, den Gewinner des movisens-Studentenprojekts 2025 bekannt zu geben. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Innovation, Kreativität und praktische Relevanz gewürdigt.
Das Gewinnerprojekt des Jahres 2025 mit dem Titel “Embodied Experience of Fear – An Empirical Study on Female-Specific Safety in Urban Landscapes Using the Example of the City of Nürnberg,” wurde von Annkathrin Dilly von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erstellt. Das Projekt überzeugte durch technische Exzellenz, Nachhaltigkeit und eine starke soziale Wirkung. Die Jury war sowohl von der klaren Problemidentifizierung als auch von der überzeugenden Vision und Umsetzung beeindruckt.
Der Wettbewerb „Student Project 2025” präsentierte eine Vielzahl inspirierender Ideen und zeigte, wie Studierende Technologie, Forschung und kreatives Denken kombinieren, um reale Herausforderungen anzugehen. Der Gewinn des „movisens Student Project Award” spiegelt nicht nur außergewöhnliche technische Fähigkeiten wider, sondern auch ein tiefes Verständnis für psychologische und physiologische Aspekte, gepaart mit zukunftsorientiertem Design.
Wir gratulieren Annkathrin Dilly und Prof. Dr. Bachinger herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung und freuen uns darauf, zu sehen, wie sich diese wichtige Forschung weiterentwickelt.

Herzlichen Glückwunsch auch an alle Teilnehmer und Mentoren, die das „Student Project 2025” zu einer bemerkenswerten Präsentation studentischer Innovationen gemacht haben.

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Projekt Blog – SCORES

Wie beeinflussen Emotionen unsere Entscheidungen?

Im Verbundprojekt SCORES – Sustainable Choices in Online and Real-world Economic Stress untersuchen Forschende, wie Emotionen Kaufentscheidungen im Alltag beeinflussen. Dank der Kombination aus Experience Sampling und physiologischer Messung liefert das Projekt neue Erkenntnisse über die Emotionsregulation bei nachhaltigem Konsum.

Ausgangssituation / Herausforderung

Nachhaltigkeit endet nicht beim Produkt – sie beginnt im Kopf. Doch wie treffen Menschen nachhaltige Entscheidungen, wenn sie emotional beansprucht sind, etwa beim Online-Shopping unter Stress? Die Forschung stand bisher vor der Herausforderung, echte Alltagsentscheidungen ökologisch valide zu erfassen – ohne die künstlichen Bedingungen des Labors.

Das Verbundprojekt SCORES

Titel: Sustainable Choices in Online and Real-world Economic Stress: Enhancing Emotional Regulation
Laufzeit: Januar 2025 – Dezember 2026
Leitung:
• Philipps-Universität Marburg – Prof. Dr. Dr. Martin Peper
• Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – PD Dr. Dipl.-Psych. Simone Nadine Löffler
Förderung: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV)

Das Projekt untersucht, welche emotionalen und physiologischen Mechanismen nachhaltige Konsumentscheidungen beeinflussen. Dabei werden Stress, Emotionsregulation und Selbstreflexion in realen Alltagssituationen erfasst.
SCORES Projektinformation

Lösung / eingesetzte Technologie

Um Emotionen, Selbstberichte, Kontextfaktoren und Verhalten in Alltagssituationen synchron zu erfassen, nutzt das Forschungsteam:
• die Experience Sampling Platform movisensXS, • kombiniert mit EcgMove 4 Sensoren zur Messung von Herzrate (ECG) und Bewegung.
Ein zentraler Bestandteil ist der Additional Heart Rate Trigger Algorithm (AHR), der auf der movisensXS App läuft. Der Sensor liefert kontinuierlich vorverarbeitete Herzfrequenz- und Bewegungsdaten via Bluetooth an die App. Dort analysiert der Algorithmus, ob ein Anstieg der Herzrate auf mentale oder emotionale Beanspruchung zurückzuführen ist – und löst in Echtzeit gezielte Experience-Sampling-Abfragen aus.
Sensorkopplung mit movisensXS

Methodik / Umsetzung im Detail

Das Projekt kombiniert Labor- und Feldansätze:
• Im Labor werden emotionale Reaktionen auf Konsumentensituationen standardisiert erfasst.
• Im Alltag liefern movisensXS und EcgMove 4 kontinuierliche Daten zu Herzrate, Bewegung und Stimmung.
• Sobald der AHR-Algorithmus emotionale Aktivierung erkennt, wird über die App eine Abfrage zur situativen Selbsteinschätzung ausgelöst.
Das Ergebnis: Hochauflösende, realitätsnahe Daten über das Zusammenspiel von Emotion, Verhalten und physiologischer Reaktion.

Technischer Hintergrund: Additional Heart Rate Trigger Algorithm (AHR)

Der AHR-Algorithmus erkennt, wenn ein Anstieg der Herzrate nicht durch körperliche Aktivität, sondern durch mentale oder emotionale Beanspruchung verursacht wird – den sogenannten non-metabolic oder additional heart rate-Anteil.
Dazu analysiert die movisensXS App kontinuierlich Herzfrequenz und Bewegungsintensität. Steigt die Herzrate stärker, als durch Bewegung erklärbar wäre, löst die App ein AHR-Ereignis aus und startet automatisch eine Experience-Sampling-Abfrage.
Der Algorithmus basiert auf den Arbeiten von Myrtek et al. (1988; 2001) zur Erfassung emotionaler EKG-Veränderungen und wurde für mobile Anwendungen optimiert. In Kombination mit den EcgMove 4-Sensoren und der Experience Sampling Plattform movisensXS erlaubt er eine präzise Verknüpfung von physiologischen Daten und subjektivem Erleben im Alltag.
AHR-Trigger-Algorithmus

Ergebnisse und Bedeutung

Mit Hilfe des AHR-Triggers kann das Forschungsteam emotionale Reaktionen zeitlich präzise identifizieren und im Alltag direkt erfassen. So wird erstmals möglich, emotionale Beanspruchung, Stress und Entscheidungsverhalten in Echtzeit zu koppeln – eine Basis für evidenzbasierte Empfehlungen im Verbraucherschutz und nachhaltigen Konsum.

Fazit & Ausblick

Das SCORES-Projekt zeigt, wie mobile Sensorik und Experience Sampling Alltagsforschung auf ein neues Niveau heben: wissenschaftlich präzise, ökologisch valide und alltagstauglich. Der Einsatz des AHR-Algorithmus erlaubt dabei die Erforschung emotionaler Prozesse bei nachhaltigen Entscheidungen.
Weitere Anwendungsbeispiele

Warum ist movisens die erste Wahl für EMIs?

Ecological Momentary Interventions einfach durchzuführen - mit movisens

movisens bietet flexible Lösungen zur Umsetzung von EMI-Designs, die hinsichtlich Datenumfang und technischer Komplexität variieren können. Auslöser für Interventionen können Fragebogenantworten, Smartphone-Ereignisse oder Sensordaten sein – bis hin zu komplexen Serveranalysen mit historischen Daten.
Die Ergebnisse werden als Text-, Audio- oder Video-Feedback bereitgestellt, können automatisch generiert oder mit Gamification-Elementen angereichert werden.

Gibt es ein EMI-Forschungsprojekt, das mit movisens umgesetzt wird?
Schön, dass sie fragen!
Youthreach
App-basierte Ecological Momentary Intervention (EMI), d. h. ein digitales Trainingsprogramm, das Übungen für den Alltag anbietet. Die SELFIE-Intervention soll jungen Menschen helfen, ihr psychisches Wohlbefinden und ihr Selbstwertgefühl zu verbessern.

Empfehlungen für EMIs mit movisens



VINNIE-Projekt

Interaktive und spielbasierte Technologien zur Förderung der psychischen Gesundheit im Kindesalter

movisens ist sehr stolz darauf, Partner des hochrelevanten Verhaltenstherapieprojekts VINNIE zu sein – einem KI-Spielzeug für Kinder und Jugendliche mit psychosomatischen Beschwerden. Ziel ist es, interaktive und spielbasierte Technologien zu entwickeln, um die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern. movisens ist maßgeblich an der Entwicklung des gesamten technischen Systems beteiligt, insbesondere an der Integration der einzelnen Komponenten in einen funktionsfähigen Demonstrator unter Verwendung der TherapyDesigner-Plattform und einer Interaktions-API, die im Rahmen des Projekts entwickelt werden soll

VINNIE



Vinnie_Icon

BipoCare – Forschungsprojekt

Datengetriebenes Entscheidungs- und Unterstützungssystem zur frühzeitigen Erkennung von Phasenwechseln bei bipolarer Erkrankung (BipoCare)

Ziel des Projektes ist es, die größte Versorgungslücke bei bipolaren Erkrankungen durch ein datenbasiertes Entscheidungs- und Unterstützungssystem zu schließen.
Als Koordinator von BipoCare und Dank der eigens entwickelten Plattform TherapyDesigner ist movisens ein nicht wegzudenkender Partner in diesem Forschungsprojekt. Die TherapyDesigner Plattform ist die technologische und regulatorische Basis von BipoCare. Sie ermöglicht nicht nur die Erstellung und Evaluierung von Studien und Interventionen sondern auch die notwendige Dokumentation zur Überführung der Studie in ein medizinproduktkonformes Therapiesystem - also in eine digitale Gesundheitsanwendung.

BipoCare



bipolar_heads

Bestes Studenten-Projekt 2024

Wir freuen uns sehr, dass die beste studentische Arbeit im Jahr 2024 endlich gekürt wurde!

Wir gratulieren Dennis Köstler und Philipp Thull von der Ruhr-Universität Bochum zum Gewinn des Preises für das Studenten-Projekt des Jahres 2024 für ihre Masterarbeit: "The Effects of Ashwagandha Supplementation in Combination with Strength Training on StrengthDevelopment and Recovery Capacity in Strength- Trained Women and Men".
In ihrer Studie haben sie die Auswirkungen einer Ashwagandha-Supplementierung – das ist ein Wurzelextrakt aus einer indischen Pflanze – in Kombination mit regelmäßigem Krafttraining untersucht. Sie haben sowohl die Kraftwerte als auch die Regenerationswerte (Stress/Schlaf) analysiert.
Der movisens EcgMove 4 zeichnete das EKG und die körperliche Aktivität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, sodass die Forscherinnen und Forscher sowohl Stress (über die Herzfrequenzvariabilität) als auch die Qualität des Schlafes beurteilen konnten.
Sie gewinnen ein "Interactive Ambulatory Assessment Starter Set" von movisens! Mit einem Aktivitätssensor Move 4 inklusive Zubehör, der Analysesoftwear DataAnalyzer und einem movisensXS Basic Bundle sind Sie nun für Ihr nächstes Forschungsprojekt bestens gerüstet.

Bewirb dich jetzt für das Studenten-Projekt 2025




Feel.Well-Training Projekt

Verbesserung des Wohlbefindens durch eine digitale App

Das Projekt Feel.Well-Training erforscht ein mobiles Trainingsprogramm zur Verbesserung des emotionalen Wohlbefindens.
Die digitale Gesundheits-App wurde vom ZI Mannheim in Zusammenarbeit mit movisens entwickelt und nutzt den movisens InteractionDesigner als Kern des Designs.
Ziel dieses Forschungs-Projekts ist es die Effektivität der App-Inhalte und -Übungen zu evaluieren, die emotionale Resilienz zu stärken und die Nutzer dabei zu unterstützen, ihre Emotionen und Gedanken im Alltag besser zu steuern.




InteractionDesigner on Handy

Erfolgreich forschen – mit movisens als Partner

Sie möchten qualitativ hochwertig forschen?

Dann zögern Sie nicht - denn movisens ist Ihr zuverlässiger Partner für wisenschaftliche Forschung!
Mit unserer Expertise im Bereich Wearables und Lösungen zur Datenerfassung unterstützen wir seit vielen Jahren Projekte, die das Potenzial haben, die Welt zu verbessern.
Langjährige Partnerschaft mit dem KIT
Unser Erfolg und das Vertrauen, das wir uns erarbeitet haben, spiegeln sich in unserer langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wider. Gemeinsam haben wir zahlreiche Forschungsprojekte realisiert und innovative Lösungen entwickelt, die die Grenzen der Wissenschaft verschieben.
Was uns auszeichnet?
Vertrauen, Neugierde und offene Kommunikation sind unsere Schlüssel zu einer erfolgreichen Partnerschaft. Wir legen Wert auf einen transparenten und respektvollen Austausch, schaffen Raum für neue Ideen und stellen uns gemeinsam großen Herausforderungen. Lassen Sie uns weiterhin neue wissenschaftliche Wege beschreiten und gemeinsam einen Schritt nach vorne machen. Wir freuen uns darauf, Ihre anstehenden Forschungsprojekte zu unterstützen und innovative Lösungen für Ihre Herausforderungen zu entwickeln.

Kontakt


Gewinner Studenten Projekt des Jahres 2023

movisens bewilligte 11 spannende Studentenprojekte und der Gewinner des Jahres 2023 steht fest!

Wir gratulieren Michael Hareter von der FH Burgenland in Pinkafeld Österreich zum Sieger des Student Project of the Year Award 2023 für sein Projekt über körperliche Aktivität am Arbeitsplatz!

Ziel dieser Interactive Ambulatory Assessment Studie war es, die körperliche Aktivität der TeilnehmerInnen mit Hilfe von ergonomischer Beratung und Arbeitsplatzanpassungen sowie gezielten Maßnahmen zu steigern. Zu diesem Zweck wurde das Aktivitätsverhalten (Aktivitätsklassen, Körperhaltung, Energieverbrauch) mit dem Aktivitätssensor Move 4 erfasst.
Der Siegpreis beinhaltet ein komplettes "Starter Set für Interactive Ambulatory Assessment von movisens"! Mit einem Aktivitätssensor Move 4 inklusive Zubehör, der Analysesoftware DataAnalyzer und einem movisensXS Basic Bundle ist unser Gewinner perfekt für das nächste Forschungsprojekt ausgestattet.

Neues Jahr, neue Möglichkeiten

movisens fördert weiterhin innovative Forschungsideen im Bereich Ambulatory Assessment and Experience Sampling und unterstützt aktiv studentische Projekte. Wir bieten Studirenden die Möglichkeit, ihre Studien- und Projektideen mit unseren Sensoren und unserer Software umzusetzen. Jede erfolgreich abgeschlossene studentische Arbeit kann am Wettbewerb "Student Project of the Year" teilnehmen. Nur neu eingereichte Studentenprojekte sind teilnahmeberechtigt. Wenn Sie Fragen zu unserem "Student Project of the Year" haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Studentenprojekt beantragen
movisens promotes numerous programs to support young scientists.