Inklusive Forschung: Validierte Schwellenwerte für die Aktivitätsintensität bei jungen Nutzern manueller Rollstühle
Studie bestätigt Aktivitätssensor Move 4 für junge Rollstuhlnutzende
Eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bestätigt erstmals die Eignung des Aktivitätssensors Move 4 zur Bewegungsanalyse bei Kindern und Jugendlichen, die manuelle Rollstühle nutzen. Die Untersuchung wurde im „Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation“ veröffentlicht.
Das Forschungsteam validierte und kalibrierte den Sensor speziell für diese Zielgruppe. Dabei entwickelte es Schwellenwerte, mit denen sich unterschiedliche Aktivitätsintensitäten – von sitzendem Verhalten bis zu kräftigem Rollstuhlantrieb – zuverlässig unterscheiden lassen. Als Referenzgrößen dienten Herzfrequenz und Energieverbrauch.
Die Ergebnisse belegen eine hohe Messgenauigkeit und -stabilität. Zusammen mit den neuen populationsspezifischen Schwellenwerten ermöglicht der Move 4 künftig eine objektivere Beurteilung des Bewegungsverhaltens. Damit schafft die Studie eine wichtige Grundlage für weitere Forschung zu inklusiver körperlicher Aktivität und Rehabilitation.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsteam und dem Technologieanbieter. Sie ermöglichte eine zuverlässige Datenerhebung und legte den Grundstein für die erfolgreiche Validierung des Systems. movisens freut sich, mit seiner Technologie zu innovativer und praxisorientierter Forschung beizutragen. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern treibt das Unternehmen die objektive Bewegungsanalyse voran und eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung, Rehabilitation und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung.