Kategorie: Anwendungen
Modul Physical Activity Metrics
Die neuste Version des DataAnalyzer von movisens wird durch das Modul "Physical Activity Metrics" erweitert. Mit diesem Modul können Sie die Beschleunigungs-Daten aller movisens Sensoren auswerten und die üblichen Physical Activity Metriken berechnen.
Mehr zu den neuen Analysemöglichkeiten!
EDA-Monitoring
Selbstauskünfte von Menschen sind aus mehreren Gründen notorisch falsch oder verzerrt. Meist sind Sie sich Ihrer Einstellungen, Affekte und Emotionen nicht bewusst (beispielsweise bei unterschwelligen Reizen), wollen sie nicht wahrhaben (widersprechen ihrem idealen Selbst), oder wollen sich gut darstellen (soziale Erwünschtheit). Die EDA-Messung gehört momentan zu den genauesten Methoden, um menschliche Reaktionen objektiv zu messen.
Empfehlungen für EDA-Monitoring
- EDA Messung im Alltag
- EDA-Langzeitmessung (≥24 h)
- EDA-Kurzzeitmessung ( ̴ 5 min)
- EDA- und Aktivitäts-Messung
- EDA- und Herzratenvariabilitäts-Messung
- EDA und Interaktives Ambulantes Assessment (IAA)
Sie interessieren sich für das Thema EDA-Monitoring? Ausführlichere Informationen finden Sie hier!
HRV-Monitoring
Ein gesundes Herz schlägt nicht immer im gleichen Rhythmus, sondern passt sich der aktuellen Belastung variabel an. Dies zeigt die Herzratenvariabilität (HRV) und erlangt seit einigen Jahren wieder an zunehmendem Interesse. In vielen Sparten der Medizin wird sie als nichtinvasiver Messparameter eingesetzt, um den Gesundheitszustand des Patienten zu bewerten. Zu diesen Bereichen zählen vor allem die Sportmedizin, Stressmedizin, Psychophysiologie, Diabetologie und die Herz-Kreislauf Medizin. Es ist allgemein anerkannt, dass die HRV in vieler Hinsicht Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand und die physiologische Anpassungsfähigkeit eines Organismus geben kann. Die HRV spiegelt das Gleichgewicht unseres autonomen Nervensystems wieder. movisens bietet mobile Möglichkeiten die HRV im Alltag zu erfassen.
Empfehlungen für HRV Monitoring
- Stress-Messung im Alltag
- Langzeit Stress-Messung in definierten Situationen (≥24 h)
- Kurzzeit Stress-Messung in definierten Situationen ( ̴ 5 min)
- HRV-Messung und Interaktives Ambulantes Assessment (IAA)
Studientagebuch (VII)
SedentaryMood-Study (Teil VII)
Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".
Im letzten Beitrag wurde die praktische Umsetzung der Studiendurchführung beschrieben. Im folgenden und letzten Blogbeitrag wird nun das Ergebnis der Studie dargestellt.
Ergebnis
Die Ergebnisse geben zu erkennen, dass ein bedeutsamer negativer Einfluss auf die Stimmungsdimension Wachheit-Müdigkeit und auf die Gute-Schlechte-Stimmung vorliegt. Allgemein formuliert bedeutet dies, dass sedentäres Verhalten zu einer höheren Müdigkeit beiträgt. Besonders negativ wirken sich dabei sedentäre Einheiten (≥ 30 Minuten), in denen keine Unterbrechung stattgefunden hat, im Vergleich zu unterbrochenen Einheiten aus.In Bezug auf die Gute-Schlechte-Stimmung verweisen die Ergebnisse ebenfalls auf einen bedeutsamen negativen Einfluss der sedentären Zeit. Dies bedeutet, dass die sedentäre Zeit zu einer schlechteren Stimmung beitragen kann. Besonders negativ wirken sich sedentäre Einheiten (≥ 30 Minuten), im Gegensatz zu unterbrochenen sedentären Einheiten, auf die Gute-Schlechte-Stimmung aus.
Studientagebuch VI
SedentaryMood-Study (Teil VI)
Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".
Die praktische Umsetzung der SedentaryMood-Study
Im letzten Beitrag wurde der angewandte Untersuchungsplan erläutert. Im folgenden Beitrag wird die praktische Umsetzung der Studiendurchführung beschrieben.
Schritt für Schritt
mehr zur Studie erfahren Sie im nächsten Beitrag...
Aktivitätsmonitoring
Empfehlungen für Aktivitätsmonitoring bei unterschiedlichen Fragestellungen
- Messung von Schritten, Aktivitätsklassen, Bewegungsintensität bzw. Aktivitätslevel
- Energieumsatzschätzung im Alltag
- Energieumsatzschätzung bei sitzenden Aktivitäten
- GPS-basiertes Aktivitätsmonitoring
- Subjektive Erfassung der körperlichen Aktivität
- Gemeinsame Erfassung von objektiven und subjektiven Aspekten der körperlichen Aktivität
Sie interessieren sich für das Thema Aktivitätsmonitoring? Ausführlichere Informationen hierzu dann clicken sie jetzt
Studientagebuch V
SedentaryMood-Study (Teil V)
Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".
Messzeitpunkte der Realzeituntersuchung
Im letzten Beitrag wurde der Eisatz von Sedentary Triggered e-Diaries und die zufällig gewählten Abfragen beschrieben. Im nächsten Schritt wird der, für die SedentaryMood-Study, angewandte Untersuchungsplan erläutert. Hierbei spielt die Häufigkeit der Stimmungsabfragen im Verlauf eines Tages eine wichtige Rolle.
Die genaue Anzahl der Abfragen ist abhängig vom Bewegungsvehralten des einzelnen Teilnehmers und somit können, wie in dieser Studie, bis zu 12 Abfragen pro Tag erwartet werden. Mehr Stimmungsabfragen pro Tag über einen längeren Zeitraum sind nicht zu empfehlen um die damit verbundene Teilnahmebereitschaft der Probanden nicht überzustrapazieren und somit die Datenqualität nicht zu gefährden.
Ausgehend von Studienergebnissen sind etwa drei bis fünf Tage – davon mindestens ein Wochenendtag – für eine repräsentative Erfassung des sedentären Verhaltens notwendig. In Anbetracht dessen erstreckte sich der Erhebungszeitraum, der SedentaryMood-Study, über eine Dauer von fünf Tagen (drei Werk- und zwei Wochenendtage).
Als Stichprobe wurden Hochschulmitarbeiter der „University of Newcastle“ (UoN, Australien) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT, Deutschland) rekrutiert. Die Teilnahme an der Studie wurde an folgende Einschlusskriterien geknüpft: Offizieller Miterabeiter der Institution, keine Erkrankung oder Verletzung und die Arbeit wird überwiegend in sedentärer Körperposition durchgeführt.
mehr zur praktische Umsetzung der Studie erfahren Sie im nächsten Beitrag...
Studientagebuch IIII
SedentaryMood-Study (Teil IIII)
Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".
Sedentary Triggered e-Diaries
Das methodische Herzstück der "SedentaryMood-Study" ist der Einsatz von Sedentary Triggered e-Diaries. Soweit bekannt, wurde eine vergleichbare technische Lösung bislang noch in keiner Studie umgesetzt.

In der praktischen Umsetzung dieser Studie wurden neben den Sedentary Triggerd e-Diaries auch zufällige Zeitpunket im Tagesablauf ausgewählt. Ergänzend wurden am Ende eines Studientages die Probanden dazu animiert die gesamte sedentäre Zeit des absolvierten Tages selbst auch noch subjektiv anzugeben.
Die Abbildung zeigt eine getriggerte Abfrage mit movisensXS.
Mehr zur SedentaryMood-Study erfahren sie im nächsten Beitrag...
Studientagebuch III
SedentaryMood-Study (Teil III)
Folgender Beitrag ist Teil einer Serie zur "SedentaryMood-Study".
Vorbereitungen zur Bestimmung der Körperposition
Im Rahmen der „SedentaryMood-Study“ wurde der Aktivitätssensor Move 3 erstmalig dafür verwendet, das sedentäre Verhalten als eine primäre Zielvariable zu erfassen. Somit waren im Vorfeld der Studie gewisse Vorarbeiten notwendig. Diese zielten vor allem auf die Erfassung der Körperposition ab.
Um die geeignetste Trageposition für den Aktivitätssensor zu ermitteln und somit sitzende und aufrechte Körperpositionen zu differenzieren wurden zunächst 2 Videostudien durchgeführt. Einerseits im täglichen Alltag mit unterschiedlichen Aktivitäten und Körperpositionen und andererseits während der Büroarbeit im Arbeitsalltag.
Die Auswertungen beider Messungen zeigen, dass zur Differenzierung von sitzenden/liegenden und aufrechten Körperpositionen eine Trageposition des Aktivitätssensors Move 3 mittig am Oberschenkel am geeignetsten ist. Die Erkennung der Körperposition basiert auf dem Winkelverhältnis des senkrechten Oberschenkels (Sagittalachse) zur ventralen Längsachse. Hat der Sensor eine Winkelweite von < 20° zwischen der Sagittal- zur Längsachse, wird eine aufrechte Körperposition angenommen. Befindet sich der Sensor in einer Lage, die die Winkelweite von > 20° zur Sagittalachse überschreitet, dann wird eine sitzende/liegende Körperposition angegeben.
Wie die Messdaten des Aktivitätssensors Move 3 analysiert, mit dem e-Diary movisensXS gekoppelt und mit dem SensorTrigger getriggert werden erfahren sie im nächsten Beitrag...